Artikel mit dem Schlagwort ‘ Zweiter Weltkrieg ’

#April bemerkenswerte Trauerreden: Hans Filbinger

Vor kurzem habe ich einen alten Herrn kennengelernt. Er hat den Krieg als Soldat selbst erlebt. Mit 18 Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen und kämpfte in Russland. Er beschrieb das grausame System der Abschreckung. Die jungen Soldaten mussten einer Hinrichtung beiwohnen, bei der ein Desserteur erschossen wurde. Die Angst vor dem Tod als…
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Bleibt nüscht übrig

Nicht jedes Buch sucht einen Verlag, nicht jede Geschichte kommt groß heraus. Das Internet bietet Möglichkeiten, die eigenen Geschichten zu veröffentlichen, Bookrix ist ein solcher Anbieter.  Egal ob veröffentlichen oder ein wenig stöbern, ein wenig Zeit muss man mitbringen. Eine schönes Büchlein dort ist die „Trauerrede auf meinen Großvater“. Ganz liebevoll gestaltet, mit Achtung vor…
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Menschliche Überreste aus dem Marienburger Massengrab beigesetzt

Der Fund des Massengrabes in Marienburg hatte im Januar 2009 für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt. Über die Hintergründe wurde je nach polititischer Ausrichtung unterschiedlich spekuliert. Von Typhustoten, von Hingerichteten, von Verhungerten war die Rede. Von Russen ermordete Deutsche, von Polen ermordete Juden, von Polen ermordete Deutsche, von Deutschen ermordete Juden – alles war im Angebot. Ausführlich…
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legt an. feuer.

„Schreib doch mal ein Buch“ habe ich öfter gesagt bekommen, wenn ich meine Geschichten aus dem Alltag einer Trauerrednerin erzählt habe. Als Rednerin bin ich nur noch ab und zu tätig. Ein Buch wird es wohl nicht geben. Jetzt habe ich ja diesen Blog. Doch die Geschichten gibt es immer noch.



Der Zug der Erinnerung

Seit November 2007 ist der Zug unterwegs, jetzt macht er Halt in Freiburg. Mit Hilfe der „Deutschen Reichsbahn“ wurden während des Dritten Reises über 1 Million Kinder und Jugendliche verschleppt. Die Ausstellung „Zug der Erinnerung“ erzählt die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien. Die Webseite des Projektes beschreibt die Hintergründe. Auf den Bahnhöfen schienen…
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Wo ist mein Uropa?

Neulich bin ich Zug gefahren. „Wo ist mein Ur-Opa?“ fragte ein trauriges Kind. Auf der Werbefläche des Faltblattes mit der Zugverbindung macht der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. auf sich aufmerksam. Trauer braucht einen Ort, ist die Kernbotschaft des Vereins. Auf der angegebenen Homepage wo-ist-mein-uropa.de fragen Menschen: Wo ist mein Opa, Vater, Bruder?